Stille aushalten
Eins-eintausend, zwei-eintausend...
Wie geht es dir, wenn in einem Gespräch Stille entsteht?
Fühle wir uns in der Situation und mit der anderen Person sicher, dann ist Stille kein Problem. Anders ist es in Konflikten oder wenn wir gerade etwas erreichen wollen. Häufig Standardmäßig erlebe ich dann, dass Menschen reden und reden und reden. Sie kramen noch ein Argument raus – in der Regel ein schlechteres. Oder sie fragen erst einmal nach, ob ihr Anliegen überhaupt okay war.
Versuch beim nächsten Mal etwas anderes. Platzier deine Position oder deine Bitte und dann lass sie stehen. Warte ab. Beweg dich möglichst wenig. Lass den Kopf gerade.
Wenn ich aufgeregt bin, dann zähle ich innerlich meine Atemzüge (ein-eins, aus-zwei, ein-drei, …). Wenn ich sehr aufgeregt bin, dann stelle ich mir einen Ort vor, an dem ich mich wohlfühle.
Merkst du, dass du gezwungen bist, noch etwas zu sagen, dann bleib dabei sehr simpel. Zum Beispiel: Hast du eine Frage dazu?
Mehr muss nicht sein.
Wenn Stille deine persönliche Meetingshölle ist, dann üb sie auch mit anderen Menschen – natürlich ohne diese vorher zu warnen. Wer seine Botschaft platziert und dann weiterredet, der schmeißt die eigenen Worte direkt in die Waschmaschine, Schleudergang.
Auch in der Partnerschaft, mit Verwandten oder mit Kindern hilft dir Stille.
Komm gut in den Feierabend
Isabell
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